6 einfache Food Content-Ideen für Lebensmittelmarken

6 einfache Food Content-Ideen für Lebensmittelmarken

Die Entwicklung einer Content Marketing-Strategie für Lebensmittelmarken ist nicht immer einfach, selbst wenn es zu Rezepten, Produktanwendungen & Co viele kreative Ideen gibt. Denn Content besteht aus deutlich mehr als nur guten Bildern. Es ist sehr wichtig, seine Zielgruppe gut zu kennen und zu wissen, womit sie am Besten angesprochen werden kann. In diesem Artikel beleuchten wir deshalb, mit welcher Art von Food Content die Verbraucher “hungrig nach mehr” bleiben und sich langfristig für Food Marken auf Social Media interessieren.

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1. Fokus auf Trends

Egal ob es sich um Food-Innovationen, die besten neuen Restaurants der Stadt oder irgendeinen neuen Food-Trend aus New York City handelt: User freuen sich immer über Dinge, die mal etwas Anderes sind. Neben innovativen Akteuren können auch klassische Food Marken das Thema Trends nutzen, um das eigene Publikum immer up to date zu halten und sich als moderne Marke zu präsentieren. Das gewinnt und hält User jeder Altersgruppe. Wem es selbst zu viel ist, sich ständig mit den neuesten Gegebenheiten in der schnelllebigen Social Media Welt zu beschäftigen, der findet über die Kooperation mit Influencern und Content Creatorn eine hervorragende Möglichkeit, genau die Inhalte zu teilen, die gerade die beste Performance aufweisen.

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2. Informationen über Nachhaltigkeit, Gesundheit, Regionalität etc.

Egal ob mit Behind the Scenes Einblicken, Rezeptvorschlägen oder Tipps für ein nachhaltigeres Leben: Jede Marke kann mit aktuellen Themen für bessere Ernährung und einen besseren Planeten punkten. Vorausgesetzt natürlich, die Außendarstellung und das, was im Inneren des Unternehmens passiert, passt gut zueinander. Von Informationen über einen saisonalen Obst- und Gemüsekalender, Zubereitungstipps für gesündere Familienmahlzeiten oder ein Link zum neuesten Lieferdienst für Lebensmittel direkt vom Bauernhof kann alles dabei sein. User schätzen Hilfestellungen aller Art für einen gesunden, nachhaltigeren und dennoch lecker-unkomplizierten Lifestyle.

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3. Essen soll Spaß machen

Egal, wie sehr sich eine Zielgruppe für Gesundheit und Nachhaltigkeit interessiert – am Ende verkaufen sich Lebensmittel, weil wir sie konsumieren. Guter Geschmack und ein gutes Gefühl punkten daher immer. Indem man die Erfahrungen mit den eigenen Produkten für das Publikum zu einem großen Spaß macht, bleiben die User interessiert und kommen vor allem mit guter Laune zurück. Von Rezepten über Anrichtetipps, Tischdekoration, dem Zusammenstellen der nächsten Picknick-Box oder Essen für die ganze Familie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und Freude am Produkt sorgt bekanntermaßen nicht nur für kurzfristige Abverkäufe, sondern auch einen langfristig positiven Imageeffekt.

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4. Rezepte, Rezepte, Rezepte

Es mag wie ein altbewährter Klassiker wirken, und der ist es auch: Über die Beschäftigung mit dem Thema Rezepten und Anrichtetipps von Lebensmittelprodukten kann im Food Marketing gar nicht genug gesprochen werden. Denn nicht jedes Unternehmen nutzt Rezeptinhalte und die damit hervorragende Möglichkeit kanalübergreifender Themennutzung in vollem Umfang aus. Dabei sind Verbraucher immer auf der Suche nach Inspiration, vor allem mobil und sogar häufig direkt am POS. Neben einem hohen Fokus auf die visuelle Darstellung (professioneller Content in schönen Bildern) sollte auch das Bedürfnis der jeweiligen Zielgruppe beachtet und bedarfsgerecht ausgespielt werden (Familienrezepte, schnelles Abendessen, Low-Carb, Lunch Prep, Vegan, Essen zum Mitnehmen usw.).

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5. Gutes tun und darüber sprechen

Werte zu zeigen ist heutzutage wichtiger denn je, und auch wenn es vielleicht nicht für jede Marke der ideale Content ist, sind Geschichten über Corporate Social Responsibility sehr hilfreich, um positive Aufmerksamkeit für die eigene Lebensmittelmarke zu gewinnen. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt und sprechen offen über Initiativen im Unternehmen, Spendenaktionen, Klimaprogramme oder Ähnliches. Und auch seine eigenen Schwächen bzw. Optimierungspotenziale offenzulegen und mit der Community transparent zu diskutieren, ist schon lange kein reines Trendthema mehr. Kein Wunder also, dass die Verbraucher mehr und mehr auch auf das “Gesicht hinter der Marke” schauen.

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6. Nutzergenerierte Inhalte (User generated content – UGC)

Ob selbst gekocht, auswärts gegessen oder bestellt – Menschen lieben es, zu sehen und zu präsentieren, was wir so auf unseren Tellern haben. Ob professioneller Influencer oder “echter” User – nutzergenerierter Content kommt auch aus diesem Grund bestens an. Um einen stetigen Strom von UGC zu fördern und dies für seine Marke zu nutzen, sollte die Community in Aufrufen und durch Aktionen wie z.B. Gewinnspiele oder Tests zum Teilen von Inhalten animiert werden. Auch stetiges Sampling an beispielsweise Nano Influencer hilft. Eigene Hashtags geben dabei zusätzliche Reichweite und Branding-Optionen für die eigene Marke. Auf diese Weise ist nicht nur für die fortlaufende Produktion neuer Inhalte gesorgt, sondern auch sichergestellt, dass die Bindung zwischen Marke und Zielgruppe von Tag zu Tag enger wird.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Content Marketing Strategien für Lebensmittelmarken am besten funktionieren, wenn Marken den Geschmack ihres Publikums kennen und ihre Inhalte entsprechend entwickeln. Die eigenen Produkte lecker in Szene zu setzen, eigene Werte hervorzuheben und eine bestimmte Position einzunehmen, bringt Marken und ihr Publikum langfristig näher zusammenbringen. Wenn neben Strategie und gespielten Inhalten auch der visuelle Eindruck stimmt, ist sichergestellt, dass sich User ihren Content-Appetit nicht woanders holen. Und das, obwohl auf Social Media nicht immer alles perfekt und tiptop angerichtet aussehen muss – ein bisschen “Mut zur Nichtperfektion” und mehr Realismus wird sogar häufig belohnt.

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